
Maßnahmen zur Förderung von Gebieten mit naturbedingten Nachteilen und für den Generationenübergang
Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU umfasst die gesamte Politik mit den Schwerpunkten Ernährungssicherheit, Umweltschutz und Einkommensausgleich. Sie bietet Japan wichtige Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Fördermaßnahmen für die landwirtschaftliche Entwicklung in Gebieten mit ungünstigen naturbedingten oder anderen gebietsspezifischen Benachteiligungen (Englisch ANCs) sowie zu Lösungsansätzen für den Generationenübergang in landwirtschaftlichen Betrieben. Die wichtigsten politischen Initiativen im aktuellen Umsetzungszeitraum von 2023 bis 2027 stellen einen klaren strategischen Kurswechsel als Reaktion auf die strukturellen Herausforderungen der modernen Landwirtschaft dar. Daher wurde eine Studie in Auftrag gegeben, um Einblicke in die Trends des Strategieplans und die Umsetzung in ausgewählten Mitgliedstaaten zu gewinnen.
Ungefähr 40 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche Japans befindet sich in bergigen oder hügeligen Regionen, wodurch sich die Anforderung ergab, strukturell vergleichbare Regionen in Europa zum Beispiel in den Alpen für die Untersuchung heranzuziehen. Weiterhin sind in Japan bereits rund 70 % der in der Landwirtschaft beschäftigten Arbeiter über 65 Jahre alt, was den Generationenübergang zu einem wichtigen Thema macht. In Deutschland und Österreich hingegen ist die Altersstruktur der in der Landwirtschaft Beschäftigten weitaus ausgeglichener. Daher bestand der Wunsch mehr über die EU-Politik und die Initiativen zur Förderung des Generationenwechsels in diesen Ländern kennen zu lernen, um geeignete Ansätze oder erfolgversprechende Fördermaßnahmen für die Umsetzung in der japanischen Agrarpolitik zu identifizieren.
Da sich rund 40 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche Japans in Berg- oder hügeligen Regionen befinden, war es notwendig, geografisch vergleichbare Regionen in Europa, wie zum Beispiel in den Alpen, als Forschungsobjekt auszuwählen. Da zudem etwa 70 % der japanischen Landwirtschaftsbeschäftigten bereits über 65 Jahre alt sind, stellt der Generationswechsel ein zentrales Thema dar. Im Gegensatz dazu ist die Altersstruktur der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte in Deutschland und Österreich, selbst in Gebieten mit natürlichen Gegebenheiten, deutlich ausgeglichener als in Japan. Daher bestand der Wunsch, die EU-Politiken und -Initiativen zur Förderung des Generationswechsels in diesen Ländern besser zu verstehen und geeignete Ansätze sowie vielversprechende Fördermaßnahmen für die japanische Agrarpolitik zu identifizieren.
Für die Untersuchung wurde trade@messe beauftragt, Gespräche mit ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der europäischen Agrarpolitik zu den genannten Themen in Ministerien der beteiligten Länder, landwirtschaftlichen Verbänden und Betrieben zu organisieren und zu begleiten. Hierbei war zu berücksichtigen, möglichst genaue Informationen zu der Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen und deren Vergleichbarkeit zu bekommen.

